Weihnachten 1962 legte „Oma Agnes“ den Grundstein

Der 1. Stolberger Automodell Club von 1963 feiert im Jahr 2018 sein 55-jähriges Bestehen. Die Anfänge des ältesten Slotracing-Clubs in Deutschland sind in einem Geschenk von „Oma Agnes“, der Schwiegermutter des langjährigen 1. Vorsitzenden Karl Küpper, zu suchen. Sie war es, die ihrem Enkel Theo Küpper zu Weihnachten einen bunten Karton mit der geheimnisvollen Aufschrift „Scalextric“ unter den Weihnachtsbaum legte. Hinter diesem englischen Wort verbarg sich eine Londoner Firma, die naturgetreue Kleinstrennwagen mit Elektroantrieb herstellte. Die Mini-Flitzer eroberten schnell die Herzen der Kinder, aber auch der Erwachsenen. Und nach Weihnachten wurde die Bahn sofort zu einer ca. 28 m langen Strecke, natürlich mit entsprechendem Gelände ausgebaut. Diese, auf dem Dachboden der Familie Küpper errichtete Slotbahn, war der Startschuss des SAC.

1963

Das Kind im Manne war geweckt und fortan traf sich eine Gruppe von Enthusiasten an einer 4-spurigen Scalextric-Rennpiste. Karl Küpper und Theo Küpper, gemeinsam mit ein paar Freunden, beschlossen einen Club zu gründen. Der im Frühjahr 1963 gegründete Verein trug zunächst den Namen 1. Stolberger Scalextric Club.

Die Clubgründer

Die Clubgründer

1964

Den ersten großen Erfolg verbuchte dann Karl Küpper in Berlin, wo im Sommer 1964 die deutschen Scalextric-Meisterschaften im „Kaufhaus des Westens“ ausgetragen wurden. Karl Küpper startete als einer von 37 Stadtmeistern. Auf einer genormten Nachbildung der Silverstone-Rennstecke von Essex fuhr Karl Küpper mit 43,4 Sekunden einen neuen Europarekord. Der alte Rekord lag bei 46,2 Sekunden. In der Gesamtwertung holte er sich den 2. Platz und kehrte damit als deutscher Vizemeister nach Stolberg zurück. Dieser Erfolg trug mit dazu bei, dass der Zulauf zum 1. Stolberger Scalextric Club beachtlich stieg. Das erste größere Rennen in Stolberg wurde auf einem 4-spurigen Monza-Kurs gefahren. Ein Autohaus sponserte die Pokale.

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