1973

Die Entwicklung neuen Materials erreichte eine unvorstellbare Geschwindigkeit. Die Motoren erhielten immer stärkere Anker: 26er, 25er bis 24er wurden verwendet. Diese Motoren zogen bis zu 10 Ampere. Folglich war eine komplett neue Stromversorgung notwendig. Ein 15A-Netzgerät, jede Menge Kondensatoren und dann noch eine dicke 50Ah-Autobatterie – und das für jede einzelne Spur! Das Champion-Chassis hatte sich mittlerweile zu einem sogenannten „Plumber“-Chassis entwickelt, viele Einzelteile die beweglich miteinander verbunden waren. Bedingt durch die starken Motoren brannten die Regler durch. Es gab zwar schon handgewickelte Widerstände, die wurden allerdings genau so heiß in der Hand und konnten nicht verstellt werden. Zwei Fahrer aus Stolberg entwickelten daraufhin erstmals einen Regler mit einem separat montierten 50-Watt-Widerstand. Er verfügte über verstellbare Widerstandswerte im 2-Ohm-Bereich und eine regelbare Bremse. 20 Stück dieser Widerstände wurden gesponsert von der für ihr Porzellan bekannten Fa. „Rosenthal“.

1974

wurde die Stolberger Bahn mit einer selbstgebauten, elektronischen Digital-Steuerung mit „Nixi-Röhren“ ausgestattet. Diese Uhr war die erste Ihrer Art an einer Slotbahn in Deutschland und in der Lage, die Bahn automatisch zu steuern. Die Steuerung hatte auch bereits eine Terror-Taste, mit der die Uhr gestoppt und der Strom unterbrochen werden konnte. Die Idee zu dieser Bahnsteuerung kam Kalle Stenten, als er bei einem Juwelier eine „Nixi-Röhren-Uhr“ sah, die als Neuheit stolze 1500 DM kostete. Da dies natürlich für einen Slotclub nicht finanzierbar war, wurden eigene Spezialisten aktiv, wie schon des öfteren, und bauten die beschriebene Bahnsteuerung.

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