1975

In diesem Jahr kam ein genial einfaches Chassis heraus: das „Pacesetter“, ein fast geschlossenes, dreiteiliges Messing-Chassis, ähnlich einem heutigen Eurosport-Chassis. Mit der Kombination 26er-Mura-Motor und Pacesetter-Chassis wurden Theo Küpper, Hans-Peter Frings und Kalle Stenten 1975 deutsche Meister der Teamfahrer.

1976

Es war mal wieder soweit, der nächste Umzug stand an. In der Spinnereistraße in Stolberg konnte eine große Halle angemietet werden. Mehr als ein viertel Jahr ruhte wiederum der „Bahnbetrieb“. Es entstand ein Clubraum mit 40 Bastelplätzen und eine 5-spurige Holzbahn, die es in sich hatte. Sie war 46 Meter lang, hatte 6 Kurven mit unterschiedlichen Radien, verschieden lange Geraden und besaß eine teuflische Hundskurve. Außerdem gab es einen breiteren Randstreifen und erstmals keine Landschaft mehr. Also eine reine Rennstrecke.

Die Chassis-Entwicklung hatten wieder einen Sprung gemacht, man fuhr mittlerweile Chassis mit selbst geschnittenem Federstahl-Mittelteil und Messing-Seitenteilen – natürlich voll beweglich. Die Karosserien hatten, dank der Entwicklungsarbeit von Axel Pommeranz, optimalen Abtrieb. Außerdem waren die seitlichen Spoiler auf 6 cm Höhe und 20 cm Länge angewachsen. Bei den Motoren war alles erlaubt! Damals entstand die heutige Gr.7-Klasse, die sogenannten „Wing-Cars“.

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